3 Phasen — und deine Präsentation klingt nach dir, nicht nach KIWie ich für vier Vorträge die Folien in jeweils einer halben Stunde gebaut habeDrei Tools. Jahre der Suche. Und nichts klang je nach mir. Bis letzte Woche. Letzte Woche stand ich wieder vor dem gleichen Problem. Eine Präsentation. Wichtiger Vortrag. Eigentlich hätte ich seit Tagen dran sitzen sollen. Ich kenne den Drill. Erst PowerPoint — endlose Klicks, Boxen verschieben, Schriftgrößen anpassen. Dann beautiful.ai — schöner, aber jede Folie braucht ihre eigene Liebe. Gamma habe ich auch getestet. Sieht alles gleich aus. Nichts davon klingt nach mir. Diesmal habe ich es anders gemacht. Ich habe Claude den Leitfaden bauen lassen. Mit Skills. Mit meinen Voice Instructions. Das Ergebnis als .md-Datei. Dann diese Datei in claude.design hochgeladen, im Chat ein paar Fragen zum Stil beantwortet. Dann waren die Folien einfach da. Modern. Nicht langweilig. Mit meinem Schreibstil. Mit meinen Farben. Ich saß einen Moment vor dem Bildschirm und dachte: Das hier kratzt nicht an der Oberfläche. Das ist mein Stil — gebaut, während ich Kaffee geholt habe. Drei Punkte im Chat noch verfeinert. Fertig. Was früher einen halben Tag gefressen hat, war in einer halben Stunde erledigt. Das Problem ist nicht GeschwindigkeitFolien-Tools sind seit Jahren das gleiche Spiel. Boxen verschieben. Schriftgrößen kämpfen. Layouts ausrichten. Die KI-Präsentationstools versprachen die Lösung. Tun sie aber nicht. Sie liefern Vorlagen. Generisch. Du erkennst in drei Sekunden, dass eine Folie aus Gamma kommt. Das wahre Problem ist nicht Tempo. Es ist Wiedererkennbarkeit. Eine Präsentation, die nicht nach dir klingt, ist eine Präsentation, die deine Leser auch nicht erinnert. Was du wissen solltest, bevor du weiterliestIch habe fast alle gängigen Tools durch. Claude Skills nutze ich seit Wochen für Newsletter und für mein Second Brain. Was ich gleich zeige, ist mein realer Workflow — entstanden, weil ich diese und nächste Woche vier Vorträge halten muss und keine Lust hatte, dafür zwei Tage Folienarbeit einzuplanen. Eine Einschränkung vorweg: Claude Design ist aktuell Research Preview. Wie lange das so bleibt, was es später kostet — alles offen. Ich werde es nutzen, solange ich kann. 3 Phasen — von der Idee zur fertigen PräsentationPhase 1: Leitfaden bauen — in Claude, nicht in Claude Design (~10 Min)Starte nicht im Design-Tool. Starte beim Inhalt. Ich öffne Claude, rufe einen Skill auf — ein vorgefertigtes Anweisungspaket, das meine Voice Instructions und die Struktur kennt. Gebe drei Inputs: Anlass, Zielgruppe, die drei Kernbotschaften. Du brauchst dafür keinen eigenen Skill. Ein guter Prompt mit deinen drei Kernbotschaften und der Anweisung um eine .md-Gliederung reicht für den Start. Claude liefert eine .md-Datei. Fertige Inhalte. Saubere Gliederung. Dein Tonfall. Warum diese Reihenfolge wichtig ist: Wer den Inhalt nicht hat, baut auch mit dem besten Tool nur schöne Leere. Phase 2: Design generieren — claude.design (~10 Min)Die .md-Datei wandert in claude.design. Im Chat beantworte ich drei oder vier Fragen: Stil, Farben, Tonalität, gewünschte Atmosphäre. Dann generiert Claude. Folien mit Struktur, mit meinem Schreibstil, mit Farben, die passen. Nichts wirkt nach Schablone. Das ist der Punkt, der mich umgehauen hat. Es sieht nicht nach Vorlage aus. Es sieht nach mir aus. Phase 3: Verfeinern — im Chat (~10 Min)Hier wird es entspannt. Keine Boxen verschieben. Kein Layout-Gefummel. Im Chat schreibe ich: “Slide 4 zu textlastig”, “Reihenfolge tauschen”, “ein konkretes Beispiel ergänzen”. Claude macht’s. Und das ist der Punkt: Du redest mit dem Tool, statt gegen es zu kämpfen. Ergebnis: fertig zum Präsentieren. Was es nicht istKein Marketing-Pitch für Anthropic. Claude Design ist Research Preview, ich kratze selbst noch an der Oberfläche. Wenn du tiefer einsteigst, findest du wahrscheinlich Use Cases, die ich noch nicht gesehen habe. Das hier ist kein definitiver Tool-Vergleich. Es ist mein Workflow heute. Im Juli sieht die Welt vielleicht anders aus. Was du gewinnst — und was du verlierst, wenn du nichts änderstWer weiter Folien manuell baut, verbringt einen halben Tag mit Boxen-Verschieben — so war es bei mir, jede Woche. Wer KI-Generatoren ohne strukturierten Inhalt füttert, bekommt generisches Zeug. Wer beides verbindet — strukturierter Inhalt aus Claude plus Design-KI — bekommt Folien, die nach ihm klingen. In einer halben Stunde. Antworte mirWie sieht dein aktueller Präsentations-Workflow aus? Welches Tool nutzt du, und woran scheitert es am häufigsten? Antworte mit einer Zeile. Ich lese und antworte persönlich. Hans Peter P.S. Wenn du wissen willst, wie du KI nicht nur für Folien, sondern auch für Lead-Qualifizierung und Terminbuchung einsetzt — ich zeige das live im Webinar “Dein erster KI-Mitarbeiter — live aufgesetzt in 45 Minuten”. Antworte mit “Webinar” und ich schicke dir den Link. |
Für Solopreneure, Berater & Coaches im DACH-Raum, die KI praktisch einsetzen wollen – ohne Technik-Studium. Jede Woche: ein konkretes Problem, eine KI-Lösung, sofort umsetzbar.
Was KI nicht replizieren kann Warum dein Angebot egal ist – und was wirklich zählt Dein Angebot ist egal. Ich habe mal einen Sales-Call gemacht. Jemand wollte mir einen Online-Kurs verkaufen. Klingt gut, dachte ich. Thema passt. Preis ist okay. Das Gespräch hat 45 Minuten gedauert. Und in diesen 45 Minuten hatte ich das Gefühl: Meine Antworten spielen keine Rolle. Meine Bedenken interessieren nicht wirklich. Das Ergebnis steht schon fest — er will meine Kreditkartennummer. Er kannte das...
Das Sicherheitsrisiko, das die meisten KI-Nutzer nicht kennen. KI-Sicherheit ist keine IT-Frage. Sie ist deine Frage. Kein Virus. Kein Hacker mit Kapuze. Nur drei Zutaten — und ein KI-Agent der tut, was man ihm sagt. Auch wenn du das nicht warst. Ich erinnere mich genau an den Moment. Ich wollte einen neuen KI-Agenten ausprobieren. Alles war vorbereitet. Und dann — dieser Gedanke: Was, wenn der Agent Daten weitergibt? Was, wenn das ein Sicherheitsproblem ist? Kurze Pause. Finger über der...
Die KI-Skill, die kaum jemand kennt Warum bessere KI-Ergebnisse nichts mit besserem Prompten zu tun haben. Dein Prompt ist nicht das Problem. Du bist es. Früher hat das so ausgesehen. Ich öffne ChatGPT. Tippe eine Anfrage. Ergebnis: nicht schlecht, aber nicht das, was ich meinte. Also nachkorrigieren. Nochmal. Wieder. Irgendwann hatte ich mehr Zeit mit dem Hin-und-Her verbracht als mit der eigentlichen Arbeit. Das war kein Tool-Problem. Das war mein Problem. Ich habe nicht verstanden, wie...